Resultate als Motivationsquelle

Der Fasching ist vorbei und auch die Fastenzeit neigt sich dem Ende zu. Der Eine oder Andere macht sich daran, auf etwas Gewohntes zu verzichten. Gründe dafür gibt es verschiedenste: gesünder leben, Gewicht verlieren, das Durchhaltevermögen stärken oder auch religiöse Beweggründe.

Doch wie kann ich mir diesen Verzicht erleichtern oder besser gesagt nutzen, um daraus einen Vorteil zu erwirken? „Der Weg ist das Ziel“ ist ein bekannter Ausspruch. Meine Erfahrung im Laufe meiner sportlichen und beruflichen Laufbahn hat mich eines gelehrt: Bei einem Vorhaben verbunden mit einem Verzicht bringt dieser Leitsatz nicht immer den gewünschten Erfolg. Zum Beispiel ist mein Abnehmprojekt schon zum Scheitern verurteilt, wenn ich mir nur vorstelle, auf was ich alles verzichten muss oder meine Lieblingsspeise nicht mehr essen darf.

„Der Weg ist das Ziel“ - doch gerade beim Abnehmen oder einem anderen Verzicht (z.B. Rauchen aufzuhören), gibt es immer wieder Punkte, an denen nichts mehr weitergeht. In solchen Fällen scheint der Weg länger als das Ziel. 

Ich bin davon überzeugt, dass es leichter und erfolgreicher geht, wenn ich mir in so einem Fall das Ziel (= Resultat) vorstelle:

  • Wie schaue ich aus, wenn ich ein paar Kilo abgenommen habe?
  • Wie fühlt sich mein Körper dann an?
  • Wie locker sitzen meine Lieblingsjeans an den Hüften?

Diese Gefühle werden stärker sein als das Jammern und Denken auf den Verzicht.
Denn Gefühle erzeugen ja bekanntlich Emotionen und diese sind der stärkste Antrieb des Menschen!