Machen Sie sich den inneren Schweinehund zum Freund

Der innere Schweinehund ist allseits wohl bekannt. Doch meistens sehen wir den Schweinehund als Gegner oder Feind, den man, wenn möglich bekämpfen muss. Ich meine jedoch, dass wir uns den inneren Schweinehund zum Freund machen sollten.

Er hilft uns manchmal, eine Pause zu machen um sich ein wenig zu erholen. Entscheidend dabei ist nur, wer die Oberhand behält. Der Schweinehund oder ich. Es gibt dabei einen einfachen Trick, um sich den Schweinehund zum Partner zu machen: Sie nehmen sich zum Beispiel vor, nach der Arbeit eine Stunde laufen zu gehen. Sie  werden aber, wie so oft, länger aufgehalten und am Weg nach Hause stehen Sie auch noch im Stau. Schlussendlich sind Sie anstatt um 19h erst um 21h zu Hause. Nun denken Sie, dass es schon viel zu spät ist und sich das Laufen sowieso nicht mehr auszahlt. Machen Sie jedoch zumindest eine Miniversion von dem was Sie sich vorgenommen haben. Ziehen Sie ihre Laufschuhe an und laufen Sie eine Runde um den Häuserblock.

Sie signalisieren damit ihrem Unterbewusstsein, dass Sie das Zepter in der Hand halten und in wichtigen Situationen ihr Schweinehund keine Chance hat.