Kopf-an-Kopf-Rennen mit Clavedetscher

1.280 harte Kilometer hat Wolfgang Fasching beim Extremradrennen "XXAlps" schon in den Beinen. Erste Ermüdungserscheinungen machen sich bemerkbar."Vor allem sein Rücken hat heute nachmittags geschmerzt", so die Auskunft seiner Betreuer.

Am Abend ist es dem Steirer aber wieder besser gegangen. "Es läuft einmal besser, einmal schlechter. Das ist ganz normal bei solchen Belastungen", urteilt seine Frau Doris.

Das Rennen spitzt sich zu und entwickelt sich wie erwartet zu einem Zweikampf Fasching- Clavedetscher. Von hinten droht keine Gefahr, der derzeit Drittplatzierte Franz Venier liegt schon über acht Stunden hinter dem Führungsduo. Der Schweizer Andrea Clavedetscher, der sich bisher noch keine Ruhepause gegönnt hat, liegt rund 20 Minuten vor Fasching. Fasching hingegen legte bereits eine eineinhalbstündige Pause mit einer Stunde Schlaf ein. Wolfgangs Betreuer zerbrechen sich unterdessen schon den Kopf über Clavedetschers Taktik. Seine Frau Doris: "Er kann nicht fünf Tage durchfahren, irgendwann muss er schlafen. Wir vermuten, dass er bis zur ersten Schlafpause so viel Vorsprung herausholen will, damit ihm Wolfgang nicht gefährlich werden kann. Aber ob seine Rechnung aufgeht, bezweifle ich!"