Tag 2: W. Fasching liegt in Führung!

Der zweite Tag des Race Across America ist angebrochen. 'Wir sind gut durch die Nacht gekommen. Eine Nacht, die im Zeichen des Zweikampfes Jure Robic gegen Wolfgang Fasching stand', beschreibt Doris Fasching nach mehr als 36 Stunden Fahrzeit die Rennsituation. 

Spannendes RAAM zeichnet sich ab 'Dieses Race Across America ist in der Anfangsphase so spannend wie nie zuvor. Malist Wolfgang zehn Kilometer vor Jure, dann liegt wieder der Slowenevorne. Jure hat zwar das größere Grundtempo, steht aber öfters am Straßenrand. Gerüchte über Magenprobleme, die Robic haben soll, bliebenvorerst unbestätigt. Im Gegensatz zu den letzten Duellen läuft dieseshier beim RAAM sehr fair ab. Robics Crew applaudiert Wolfgang und wir seiner.

Wolfgang fährt klug sein eigenes Tempo, weniger auf Kraft aber mehr auf Frequenz, was die Beine lockerer hält', analysiert Doris. Seitdem Start sitzt der dreifache RAAM-Sieger durchgehend im Sattel. In dernächsten Nacht ist die erste Schlafpause eingeplant. 'Wie und wann- ist wohl nur eine Frage der Taktik. Der Ausgang des Rennens wird davon abhängen, wer von den Führenden wie lange schläft.' Wie amersten Tag hat auch am zweiten wieder der Defektteufel zugeschlagen, diesmal auf der Interstate, kurz vor der zwölften Zeitstation MexicanHat. 'Gerade auf der amerikanischen 'Autobahn', wo das Betreueneigentlich nur in Notsituationen erlaubt ist, lösen Defekte Hektik aus. Und gerade in der Situation hatten wir auch einen Platten am Pacecar. Die Filmcrew kümmerte sich in der Zwischenzeit um Wolfgang.' Nebendem Equipment ist vor allem das Thema Ernährung entscheidend, nicht nur für Wolfgang Fasching: Die Mannschaft des ORF trinkt derzeit Grünen Tee, zubereitet von Masseur Gerhard Reindl. Die Ernährungsumstellung scheint auch bei den Begleitern Spuren zu hinterlassen ...