Tag 1: W. Fasching auf Rang 2

Gestern wurde der Start zum Race Across America in Lake Henshaw feierlich gefeiert. Nachdem es in der Anfangsphase sehr bewölkt war, schlug das Wetter bald um: Ab der zweiten Zeitstation, Salton City, wurde es brütend heiß. Das Thermometer zeigte über 100 Grad Fahrenheit (knapp 40 Grad Celsius) an! 

Mittlerweile haben erst zwei Fahrer nach 22 Stunden Fahrzeit die siebente Zeitstation Prescott, wo angeblich Billy the Kid vergraben sein soll, erreicht: Der zweifache RAAM-Sieger Jure Robic und der dreifache Triumphator Wolfgang Fasching. Die beiden Radsportler liegenvor dem letztjährigen Sieger Daniel Wyss (Schweiz), Gerhard Gulewiczaus Österreich und den beiden Amerikanern Jeff Oatley und RichardVollebregt in Führung.'Wolfgang fährt sehr gut, hat einenrunden Tritt und verträgt die Hitze erstaunlich gut.

Die isolierendeKleidung, Behandlungen mit Eis und Wasser zeigen ihre Wirkung',sagt Wolfgangs Managerin Doris Fasching. Auch der Defektteufel hat bereits zugeschlagen: Ein dicker Nagel steckte in Wolfgangs Hinterrad. 'Hektikim Team verursachte auch ein Missverständnis: Mechaniker Michael stiegins Pacecar um, um zu reparieren. Nahm versehentlich aber den Schlüsselvom Wohnmobil mit. Mit dem Effekt, dass die halbe Crew mitten in der Wüste mit Wohnmobil, aber ohne Schlüssel fest saß!' Retter in der Not war ein mitgereister Journalist, der den Schlüssel zur Mannschaft brachte. 'Solche Dinge passieren hier, gerade in der Anfangsphase. Aber das Teamarbeitet ausgezeichnet und wir gingen gut durch die Nacht', sagte Doris.