Dauerregen am 3. Tag

Wolfgang Fasching steuert beim Race Across America hinter dem Slowenen Jure Robic liegend auf die 20. von 58 Zeitstationen zu: Trinidad in Colorado. Die Abstände sind weiterhin sehr gering. Hinter Wolfgang liegt der letztjährige RAAM-Sieger Daniel Wyss aus der Schweiz.

Erste Schlafpause nach 41 StundenIn der letzten Nacht hat Wolfgang Fasching seine erste Schlafpause eingelegt, nach 41 Stunden permanenter Fahrt! 'Insgesamtmachte er zwei Stunden Pause. Davon schlief er nach einer Dusche im Homecar eine Stunde effektiv. Wir haben auch medizinische Testsdurchgeführt: Die Blutanalyse war ok, der Natriumgehalt etwas niedrig.Seitdem gibt es Eierspeise mit viel Salz und auch zwei große Hamburger hat er schon verspeist', beschreibt Managerin Doris Fasching.

Nach der Pause fand Wolfgang schnell seinen Rhythmus. Heute herrschen extreme Bedingungen beim Race Across America: Acht Stunden Dauerregen machten den Athleten das Rennen zur Hölle. 'Wolfgang hat die widrigen Bedingungen aber gut weggesteckt. Vor dem Wolf Creek Pass,dem höchsten Punkt im Rennen, wurde das Wetter besser. Sonne tut gut,denn wir befinden uns permanent auf über 2.000 Metern Seehöhe. Hier hat es um zehn Grad weniger als sonst.' In der Nacht passierte der Fasching-Tross das Monument Valley. 'Leiderhaben wir es nicht gesehen. Aber egal, wir sind alle ohnehin auf das Rennen konzentriert. Vom Duell mit Jure Robic bekommt Wolfgang wenig mit. Er fährt sein Tempo und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen', sagt Doris. Und noch ein Detail am Rande: Der Kalorienverbrauch der ersten 32 Stunden lag bei 33.000 kcal. Alleine am zweiten Tag trank Wolfgang insgesamt 17Liter Flüssigkeit!