4. Tag: Halbzeit erreicht

Wolfgang Fasching hat beim Le Tour Direct den Halfway-Point passiert, der sich zwischen der 19. (Briatexte) und 20. Zeitstation (Auterive) befindet.


Der Steirer hat beim 4.069 Kilometer langen Rennen quer durch Frankreich bereits die französischen Alpen mit den Klassikern Mont Ventoux und Alpe d'Huez hinter sich gelassen und liegt weiterhin rund drei Stunden hinter dem Spitzenfahrer Jure Robic. Von hinten droht derzeit keine Gefahr, denn Marko Baloh hat rund sechs Stunden Rückstand.
 
In der letzten Nacht hat Wolfgang eine eineinhalbstündige Pause mit etwas mehr als einer Stunde Schlaf eingelegt. "Er hat ganz brav geschlafen. Das war nicht selbstverständlich, denn das Regenwetter hat nicht nur Wolfgang viel Kraft gekostet. Den ganzen Tag hat es gestern wie aus Kübeln geschüttet, in der Früh gegen halb Fünf hat es endlich aufgehört. Seitdem ist es bewölkt und es herrschen ideale Radlertemperaturen", sagt Wolfgangs Ehefrau Doris.

 
Die Taktik: Robic nervös machen

Die Fasching-Crew steuert den Pyrenäen entgegen. "Wolfgang fährt ein gutes Tempo, hat weiterhin keine gesundheitlichen Probleme. In den nächsten beiden Tagen fällt voraussichtlich die Entscheidung um den Gesamtsieg. Obwohl Wolfgang sein eigenes Rennen fährt, wollen wir doch den Führenden Jure Robic aus der Reserve locken. Wir versuchen, Druck nach vorne zu erzeugen um ihn so zu Fehlern zu zwingen. Jetzt wird das Rennen so richtig interessant", meint Doris.