2. Tag: Die Berge kommen

Wolfgang Fasching hat beim Le Tour Direct die elfte von 39 Zeitstationen passiert. La Bathie hieß der Ort in den französischen Alpen, wo der Steirer nach 1.125 von 4069 Kilometern weiter hinter Jure Robic auf dem zweiten Platz lag. Jetzt kommen die ersten großen Berge!

Erste Pause beim Le Tour Direct
Derzeit befindet sich Wolfgang Fasching beim Anstieg zum 2.000 Meter hohen Col de Madeleine. Nach Saint Etienne folgt der Col du Glandon (1.924 Meter) und nach der zwölften Zeitstation in Bourg d'Oisans Alpe d'Huez, der Klassiker in den Alpen. Der Anstieg zum Col du Glandon gehört zu den landschaftlich schönsten Anstiege der LTD, doch die Hitze macht diesen Berg besonders schwer. "Es ist schon bisher ein super schweres Rennen. Vor allem die große Hitze macht uns sehr zu schaffen", sagt Doris Fasching. In der Nacht auf heute legte Wolfgang Fasching zwischen 2:00 und 3:30 Uhr die erste Schlafpause ein. Es war auch das erste Mal überhaupt, dass der Wahl-Oberösterreicher seit dem Start am Freitag vom Rad stieg. "Es läuft alles nach Plan. Außer leichten Rückenprobleme, die ganz normal sind bei so einem Rennen, ist alles ok. Nur ärgern wir uns weiterhin mit dem schwer verständlichen Roadbook herum. Aber auch unsere Konkurrenten haben sich schon unzählige Male verfahren", relativiert Faschings Ehefrau.